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Haarausfall – keine reine Männersache

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Wenn die Haare plötzlich übermässig ausfallen ist Kontrolle angesagt

Haare sind nicht das Wichtigste. Doch wenn sie übermässig ausfallen und nicht mehr nachwachsen, kann das für Frauen zur schweren Belastung werden.

Haare kommen und gehen. Viele Jahre lang tun sie das ausgewogen. Dass wir täglich bis zu hundert Haare verlieren, ist also kein Grund zur Sorge. Denn: In unseren Hautschichten sind Haarfollikel eingebettet, in denen während eines Menschenlebens viele neue Haare entstehen. Jedes lebt zwischen zwei und sieben Jahren, durchläuft die drei Phasen Wachstum, Übergang und Ruhephase und fällt dann aus, um einem neuen Haar Platz zu machen. Dies geschieht am ganzen Körper; die rund 100’000 Follikel am Kopf sind jedoch besonders aktiv. Die Haarstruktur und wie schnell unsere Haare wachsen ist einerseits genetisch bedingt, anderseits lässt der Hormonhaushalt seinen Einfluss spielen. Das erklärt, warum sich die Eigenschaften unserer Haare in der Pubertät, bei Frauen in den Wechseljahren und durch eine Schwangerschaft verändern können. Auch wenn Frauen genauso von Haarausfall betroffen sein können wie Männer, scheint es bei ihnen weit «ungewöhnlicher » – umso grösser sind bei Betroffenen oft der Leidensdruck und die Angst vor einer Glatze.

Diffuser Haarausfall

Wer deutlich mehr als hundert Haare am Tag verliert, leidet unter Haarausfall, auch Alopezie genannt. Bei Frauen ist die häufigste Form der sogenannt diffuse Haarausfall, bei dem sich die Haarmenge über den ganzen Kopf stark ausdünnt. Bei dieser Form sind die Haarwurzeln geschädigt, können sich aber durchaus wieder erholen. Ausgelöst wird diffuser Haarausfall häufig durch Stress, Hormonumstellungen, Infektionserkrankungen, Schilddrüsenerkrankungen oder Medikamente, beispielsweise bei Chemo- oder Strahlentherapie. Vor allem bei jungen Frauen liegt diffusem Haarausfall oftmals eine Mangelernährung zugrunde. Die Haarfollikel sind dann zwar intakt, werden aber nicht ausreichend mit Nährstoffen versorgt. Konsequenz: Die Lebensdauer der Haare wird verkürzt.

Hormonell-erblicher Haarausfall

Eine weitere häufige Form ist der hormonell-erbliche Haarausfall. Hierbei handelt es sich um eine Überempfindlichkeit auf das männliche Hormon Dihydrotestosteron (DHT), welche die Wachstumsphase der Haarfollikel immer kürzer werden lässt. Das Haar wird dünner, die Follikel verändern sich und können schliesslich nur noch kleine, farblose Härchen bilden. Nach und nach wird das Haar lichter – die Haarwurzeln sterben ab. Die für Männer typischen Geheimratsecken und die Stirnglatze bleiben bei Frauen aus, aber auch sie leiden an hormonell-erblichem Haarausfall. Er macht sich meist erst nach der Menopause mit einer deutlich sichtbaren Ausdünnung der Haare im oberen Bereich des Kopfes bemerkbar.

Kreisrunder Haarausfall

Bei kreisrundem Haarausfall bilden sich münzengrosse, völlig haarlose Flecken am Hinterkopf; das Haar kann mit der Zeit komplett ausfallen. Nicht nur der Kopf, auch alle anderen behaarten Körperstellen können betroffen sein. Und selbst wenn das Haar nach einiger Zeit nachwächst, kann es erneut ausfallen. Kreisrunder Haarausfall tritt vor allem bei Kindern und Jugendlichen sowie Frauen und Männern unter 30 Jahren auf. Die Ursache ist nicht eindeutig geklärt. Vermutet wird eine Störung des Immunsystems, bei der die eigenen Abwehrzellen die Haarwurzel angreifen und das Wachstum stoppen. Diese Annahme beruht auf der Tatsache, dass Betroffene häufig auch an anderen Autoimmunerkrankungen wie Neurodermitis oder chronischer Gastritis leiden.

Haarausfall – was tun?

Das Geschäft mit der Haarpracht boomt. Schliesslich steht volles, langes Haar bei Frauen für Jugend, Gesundheit und Schönheit. Doch was hilft wirklich, wenn der Pferdeschwanz immer dünner wird? Grundsätzlich gilt: Bei starkem Haarausfall sollte auf allzu häufiges Haarewaschen und Färben verzichtet werden. Auch sollte man auf Haarpflegemittel mit Silikonen, wie beispielsweise Repair-Shampoos und auf Produkte, die mit Parabenen konserviert werden, ganz verzichten oder diese möglichst nur in den Haarspitzen anwenden. Zudem empfiehlt es sich bei diffusem Haarausfall, die Ernährung durch eine Fachperson analysieren zu lassen. Das Fehlen von Spurenelementen wie Zink, Kupfer oder Selen, von Vitaminen des B-Komplexes, zu wenig Eiweiss oder Eisen kann Mangelzustände auslösen. Diese sind glücklicherweise meist einfach zu beheben, was erst noch dem ganzen Körper guttut. Wenn die Haare ganz plötzlich stark ausfallen und zusätzlich Rötungen, Schuppen oder starker Juckreiz auftreten, sollten Sie sich eingehend beraten lassen. Hautärzte können mittels Bluttest oder einer Haarwurzelanalyse, des sogenannten Trichogramms, eine gründliche Diagnose stellen. Der Gang zum Dermatologen ist bei starkem Haarausfall also durchaus sinnvoll, denn erst wenn die Ursache bekannt ist, kann das Leiden richtig behandelt werden.

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Text & Bild: TopPharm Apotheken

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